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[von Fabian Seidel, 8 b, RSU Unterpfaffenhofen, veröffentlicht auf textspirit.de]
Von der Nähe empfindest Du meine Wärme Doch willst Du mich fassen, empfindest Du Schmerz. Man kann mich auch nutzen, man kann mich auch erzeugen, aber bezwingen kann man mich nie!
Wenn ich wüte, kenne ich keinen Freund, keinen Feind, kein Gnade Und zerstöre alles was mir in den Weg kommt.
Und was von mir zurück bleibt ist nichts weiter als Asche und Schutt. Wenn alles vorbei ist, ist das letzte Zeichen, das man von mir sieht, der Rauch der meine Botschaft in den Himmel schreibt. Sie lautet: „Ich war hier!“ Verfolgt man alles bis zu meinem Ursprung zurück, wird man einen kleinen Funken von mir entdecken. Dieser kleine Funke kann eine ganze Welt in Brand setzen. Doch ich existiere nicht nur auf dieser Welt. Mich gibt es auch als einen riesigen Feuerball im Universum.
Versucht man meine Flamme auszulöschen, so kann man das. Aber meine Existenz ist unsterblich. Ich existiere auch in jedem von euch. Ich bin die Wärme, die man auch Liebe nennt. Ich lasse eure Leidenschaft in euch brennen. Ich bin der Löwe, der in euch schläft, der immer wieder ausbrechen kann. Ich – Ich bin das Feuer – auch in euch. |