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[von Katharina Zinner 9 c und Nazdar Abdul-Rahim 10 d, RSU Unterpfaffenhofen, veröffentlicht auf textspirit.de]
Ich bin weit und grenzenlos Mit mir tauchst du ab in eine neue, endlose Welt.
Du kannst mich berühren, aber dennoch nicht fassen. Du glaubst mich zu kennen, doch meine Tiefen sind unergründlich. Änderst du meinen Lauf, kommt es dich eines Tages teuer zu stehen, denn ich vergesse nie. Ich täusche dich mit der Unendlichkeit der Farben, zeige dir aber nie mein wahres Gesicht. Du wäschst durch mich deine Hände in Unschuld und hinterlässt mir deine Bürde, Doch du würdigst meine Reinheit nicht. Ich gebe dir an Orten Hoffnung, wo diese längst vergangen ist. Ich wiege dich in Sicherheit und trage dich bis zum Horizont und noch weiter. Doch erinnere dich, ohne mich bist du nicht Wasser - so nennst du mich |