Hin und Her
Mittwoch, 03. Dezember 2008 um 09:31 Uhr

[Marcel Schmidt, 7 c, RSU Unterpfaffenhofen, veröffentlicht auf textspirit.de]


Du schlägst die Augen auf
und dir kommen gleich die ersten Gedanken
Die ganze Nacht lagst du da
und konntest nicht schlafen

So viele Gedanken,
die jetzt in deinem Kopf herumschwirren
So viele Gedanken,
die sich der Reihe nach sortieren

Aber jetzt hoffst du,
dass sie wieder verschwinden
Es sind einfach viel zu viele Sachen,
die sich im negativen Bereich wieder finden

Den gestrigen Tag wolltest du eigentlich vergessen
Dazu auch die ganzen Leute, die dich stressten
Alle wollten hier und da was von dir
Und so ist es kein Wunder,
wenn man sich in seinen Gedanken verliert

In der Schule setzt sich alles fort
Du hast einfach Stress wegen deiner Noten oder deiner Lehrer
Und der ganze Mist in deiner Beziehung macht dein Herz nur noch schwerer

Du überlegst wie es noch weitergehen soll
So jedenfalls nicht, denn dein Herz ist von Sorgen nur noch zu voll
Du hast das Gefühl, als ob es bald explodieren wird
Es ist schon krass, was jede einzelne Situation in deinem Inneren bewirkt

Und das weil du ein Mensch bist, der alles in sich hinein frisst
Es wäre einfach besser, wenn du dich über einzelne Situationen aussprichst
Du weißt doch ganz genau, deine Mam ist für dich da
Wenn du mit ihr reden würdest, bliebe dir einiger Schmerz erspart

Also nimm dich zusammen und fass dir ans Herz
Schau nach vorne und vergiss diesen Schmerz 
Du weißt doch, du fühltest das Gleiche schon einmal
Doch irgendwie ist es jetzt was anderes,
denn jetzt hast du eine Wahl