Mission: Cookinator
Mittwoch, 21. Dezember 2011 um 00:00 Uhr

[Francesca M. 7.Klasse und Alexandra S. 7.Klasse , RSU Unterpfaffenhofen, veröffentlicht auf textspirit.de]

An Weihnachten vor etwa 15 Jahren war der kleine Kurt Keks sehr enttäuscht und wütend. Er hatte sich vom Weihnachtsmann nur eine Sache gewünscht, aber er hatte sie nicht bekommen. Es war so ein großer Wunsch, dass er sich schwor, sich an ihm zu rächen.
Zu seinem 21.Geburtstag erschuf er seinen ersten, bösen, funktionierenden ''Keks-Roboter''. Der Roboter hatte einen Keks als Körper, rechts und links drei Roboterarme und ein trichterförmiges Auge. Er sah aus wie eine Spinne mit einem Hut.
Eine Woche vor Weihnachten schickte der nun 21-jährige Erfinder seine neue Erfindung zum Nordpol, wo der Weihnachtsmann lebte und seine neue Geschenkefabrik hatte. An seinem ersten Reisetag schaffte er es von Deutschland nach Dänemark. Als er durch einen Park ging, fiel aufeinmal ein Stück schweizer Käse auf seinen Rücken. Er schaute nach oben und sah ein Eichhörnchen, dass genüsslich ein Stück Käse seines Vorrates aß.
,,´Tschuldige'', sagte das verfressene Tier, ,, was bist 'n du für 'n komisches Kerlchen?''
Der Cookinator antwortete: ,, Ich. Cookinator. Du?''
,,Cheesy, mein Name'', gab es an.
Der Roboter fragte ihn:,, Du mögen Weihnachten?''
,,Ja, und wie!'', rief Cheesy, ,, ähmm.... könntest du mir den Käse geben der am Boden liegt?'' - ,,Betäubung in 5, 4, 3 '' sprach der Cookie. ,,Hä? Aua! Ouh, haha alles ist schwummrig und voller Sterne! Aaah … '', brach Cheesy das Eichhörnchen heraus.
Er fiel vom Baum und auf den harten Boden. Erst taumelte er und dann fiel er betrunkenen in den Schlaf. Der herzlose Roboter ging einfach weiter auf seine Reise und machte sich nichts aus dem betrunkenen Eichhörnchen.
Es wurde Nacht. Er ging nach Kopenhagen und wollte in das nächste Land. Er hatte nicht gewusst, dass Meer zwischen Dänemark und Schweden lag.
Der Cookinator ärgerte sich und suchte nach einer Mitfahrgelegenheit um über das Wasser zu kommen. Er war ja ein Roboter und deshalb war es eine schlechte Idee für ihn zu schwimmen. Also suchte er.

Er schlich sich auf ein großes Feld und suchte dort. Plötzlich wurde er von etwas umkrallt. Er wurde in die Luft gehoben. Der Cookinator schrie:,, Loslassen! Loslassen! Sonst du bist fällig!'' Das Etwas, das ihn gepackt hatte, ließ ihn los und schrie auf: ,,Was bist du den für eine Maus?'' Ich keine Maus! Ich COOKINATOR!'' ,,Okay, wenn du meinst'' , äußerte sich die Eule, ,,naja ich hab jetzt was gut bei dir, da ich dich nicht gefressesen habe! Du musst mir drei Milkyways besorgen!'', sagte sie selbstverständlich.

Cookinator antwortete:,, Na gut, man sieht, dass du sie magst. Du bist ziemlich , … , hmm, najaa ääh, dick. ''
Eine Unverschämtheit! Ich habe nur meine Kurven! Ich stehe dazu! '', wiedersprach die Eule.

Blitzschnell raste der Cookieroboter zum nächsten Haus, kletterte durch das Fenster, suchte kurz und fand schließlich 10 Schokoriegel und brachte alle der Eule.

,,Nimm und rüberfliegen mich. JETZT! '', befahl er der Eule. ,,Ja ist ja gut … '', sagte die Eule genervt. Also krallte sie die Eule den Roboter uns ergänzte noch, ,, ich muss eh noch mal meinen Freund in Schweden besuchen''. Sie flogen los.

Als sie angekommen waren, war es Mitternacht. Sie trafen auf den Freund der Eule. Er wurde vom Cookie so erschreckt, dass er vom Baum fiel und dann direkt auf dem Roboter landete. Der war total verwirrt und lief im Kreis: ,,Navigation kaputt! Ich durcheinander! AAAH, WO ICH BIN???'' Der Freund der Eule schrieh auf:,,OH GOTT MACH ES WEG, MACH ES WEEEG !!''

Der Cookinator lief verwirrt davon und schwankte von links nach rechts. Dann fiel er um und sprach:,, aah ich ohh ahh uhh. Ich falle um. Schlaf!''

Am nächsten Morgen, als er aufwachte, ging er in die falsche Richtung und traf nach kurzem auf eine Familie. Die Mutter Helena, der Vater Harald, die Tochter Jasmin und der Sohn Lukas - genannt Familie Berghofen.

Jasmin war erst vier Jahre alt und ihr großer Bruder war 14. Ihr großer Bruder wollte sich als Weihnachtsmann für seine Schwester verkleiden. Der Cookienator hatte seine Zielperson gefunden:,, Aahh da ja ist der Weihnachtsmann! Huhuu! Hab gefunden ihn! Jetzt muss Weihnachten zerstören! ahaha ahaha ahaha.

Die Bergholens waren schon völlig in Weihnachtsstimmung. Vater und Sohn stellen den Weihnachtsbaum auf und Mutter und Tochter backen Plätzchen. Die Mutter rief:,, So, der Teig muss jetzt für eine ¾ Stunde in den Kühlschrank.''
,,Warte!'', befahl Lukas seiner Mutter, ,,ich will noch Teig probieren!'' Okay aber wickel ihn dann in Frischhaltefolie...'',,IIIIIIHHHH!!!!!!! OH GOTT WÄÄH!!DAS IST ABER SO ECKLICH KLEBRIG UND ääääh IIH WÄÄH!!'', unterbrach sie der hysterische Sohn.


,,Oh Gott, stell dich nicht so an! Egal ich mach das schon'', sprach Jasmin. Und da hatte der Cookie eine Idee:,, Aah, er nicht mögen Frischfolie!! Ich haben Idee eine diese!''

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker des Jungen. Es war der 19. Dezember. Als er aufstehen wollte, folgte ein böses Erwachen: Er blickte an sich herunter und schrie auf:,, AAAH, HILFE, HILFE!!!'' Seine Mutter stürmte ins Zimmer und erschrack:,, Oh mein Gott! Was hast du den gemacht?? Helena fand ihren Sohn in Frischhaltefolie eingewickelt auf und stand fassungslos vor dem Bett. Lukas hatte den Verdacht, dass seine Schwester ihm den Streich gespielt haben könnte.

Er antwortete seiner Mutter: ,,Frag' doch mal deine 'reizende' Tochter, wie sie das angestellt hat, ohne mich aufzuwecken!'' ,,Jasmin??'', widerlegte Helena, ,,die würde das doch niemals machen! Wie unverschämt von dir, ihr die Schuld dafür zu geben. Die kann das doch garnicht, sie ist vier!''

,,Hallo? Kann ja sein, dass ist aber kein Grund, warum du mich jetzt nicht befreihen solltest und bitte: MACH SCHNEEELL!!!'', klagte der Sohn und sie befreite ihn.

Er überlegte weiter, wer es gewesen sein könnte. Seine Schwester, nein, die war es nicht. Seine Eltern würden so etwas nicht machen. War er es selbst? ,,Vielleicht war ich es ja selber. Könnte ja sein, dass ich ein Schlafwandler bin.''

Er überlegte nun den ganzen Tag, wer denn das gemacht haben könnte, jedoch kam er nicht drauf. Der Cookienator war zwar glücklich, dass sein Plan so gut fuktionierte, doch leider reichte das noch nicht. Deswegen überlegte er, was als nächstes kommen sollte. Er beobachtete erst einmal wieder die Familie.

Nach dem Frühstück sagte der Sohn: ,,Ich geh später zu Michael! Ich hab vorgestern meine Taschenlampe bei ihm liegen lassen.'',, Okay'', erwiderte die Mutter, ,,aber zieh bitte nicht guten Schuhe an!'' Auf einmal ging dem Bösewicht ein Licht auf. ,,Ich habe eine Idee!'', dachte er sich. Er schlich raus und startete seinen Plan.

Später, als Lukas rausgehen wollte, zog er die nicht so guten, rutschigen Schuhe an. Er ging durch die Tür, ging ein paar Schritte und rutschte aufeinmal auf dem glatten Eis aus. Er schrieh auf:,, AAAH! Verdammt, tut das weh!'' Er war auf seinem Arm gelandet und konnte ihn nicht mehr spüren. Da kam der böse Roboter aus seinem Versteck, ein Autoreifen, und lachte ihn aus:,, HEHEHEHEHE!! DUMMER JUNGE!!


Nun beobachtete der Fiesling die Berghofens, um einen Plan zu fertigen, der die anderen übertrifft. Nach vier Tagen Überlegungszeit fiel ihm etwas ein, als er den Jungen beim Schlafen beobachtete.
,,Ich habe eine Idee!'', flüsterte er und krabbelte in die Küche, um ein Gebräu zusammen zu mischen. Er schüttete einige Flüssigkeiten in ein Glas. Es puffte und klirrte. Doch nach einigem Gepuffe war das Mischgesöff war fertig.

Er nahm das Glas auf seinen Keksrücken und spazierte in das Zimmer des Jungen und kletterte auf das Bett. Von dort aus auf sein Gesicht. Er nahm das Glas von seinem Rücken und flößte ihm das in seinen Mund. ,, Mmmh'', murmelte Lukas, ,,McDonalds Cheesburger''. ,,Oh, naja. Jetzt du tust schlafen! Muhahahaha!'', flüsterte er.

Nun begann er seltsame Befehle in sein Ohr zu flüstern:
,,Morgen, du wirst anbrennen den Weihnachtsbaum, du wirst zerstören das Weihnachtsfest und DU WIRST NICHT AUSTRAGEN GESCHENKE!!''

Dann fügte er noch hinzu:,, Hmmmm.... böse sein hungrig macht! Bring mir Sandwich ein von Subway! JETZT! LOOS!''

Auf einmal stand der Bub wie von Fäden gezogen aus seinem Bett und spazierte zum nächsten Subway, kam unglaublich schnell zurück und gab dem fiesen Roboter das gewünschte Sub. Er wollte es essen, doch da fiel ihm wieder ein, dass er keinen Mund hatte. ,,Shit!'', rief er.

Der Junge legte sich wieder schlafen und der Roboter ließ das Sub und den Müll auf dem Jungen liegen. Er legte sich in eine der vielen Keksschalen und schlief.

Am nächsten Morgen wurde er von lautem Gerufe geweckt. Es war der 24. Dezember. Es war Weihnachten. Er stand auf, ging in die Küche und versteckte sich dort in der nächsten Plätzchenschale. Er sah zu wie der ''Weihnachtsmann'' alias Lukas die Treppen hininterstieg. Er hatte einen roten Mantel, einen schneeweißen Bart, lange, ebenfalls weiße Haare und eine rote Nikolausmütze auf seinem Kopf.

Erst versteckte er sich noch vor seiner kleinen Schwester, damit er bei den Vorbereitungen helfen konnte. Denn später sollten alle Verwandten kommen und es sollte ein große Feier stattfinden.

Als seine Mutter ihn bat, die Roladen für später auf den Tisch zu stellen, wurde er auf einmal wieder zur Puppe und stellte sie nicht auf den Esstisch, sondern vor die Tür. Dort kam dann der Nachbarshund und putzte alle weg.

Lukas lachte mit einer roboterartigen Stimme: ,,Hahaha!''. Als er rein kam, kam er wieder zum Bewusstsein. Er hatte das leere Blech in der Hand und als der Roboter das sah, lachte er ebenfalls: ,,Haha! Schritt eins, erledigt!''
,,Oh mein Gott!'', schrie die Mutter ihren Sohn an, ,, was hast du getan!?!?! Du Idiot!!'',,Ich war das nicht, das war, ääähmm...'', überlegte Lukas nervös.

Helena schimpfte ihren Sohn aus und machte sich erneut an die Arbeit. ,,Wenn du in der Lage bist'', rief die genervte Mutter, ,,dann zünde doch bitte die Kerzen vom Baum an. Aber: PASS JA AUF!!!'' Auf einmal kam dem Buben wieder das seltsame Verhalten.

Er nahm sich ein Bund Streichhölzer, zündete eines davon an und hielt es unter den Baum. Der Cookie stand hinter ihm und wartete gespannt auf das Finale seines Plans. Doch soweit kam es nicht. Das Feuer war am Holz des Stäbchens schon runter gebrannt, so dass es seinen Daumen verbrannte.

Da wurde der Brandstifter auf einmal aus seiner Trance und schrieh auf:,,AAH, SHIT, WAS MACH ICH DA ?!?!'' Er pustete das Flämmchen aus und rannte ins Bad um seinen um seinen Finger zu kühlen, doch da sah ihn seine kleine Schwester Jasmin und lief zu ihm und haute ihn um.

Er fiel voll auf seinen verletzten Arm. Er schrieh noch lauter auf. Plötzlich klingelte es an der Tür: die ersten Besucher waren angekommen. Harald lief zur Haustür um sie zu öffnen. Es waren Onkel, Opa und Oma. Die Mutter lief zu den Kindern, um dem Chaos ein Ende zu setzen. Doch dann folgte der Höhepunkt:

Wie aus dem Nichts ging der Feueralarm an und alle schrien. Der Vater Harald rannte sofort ins Wohnzimmer und brüllte nach dem Sohn: ,, LUUUUUUKAAAAAS!!!!!!!!!!!! KOMM SOFORT HER!!!''

Die Familienmitglieder hatten Angst, doch die Oma war schon so alt, dass sie nichts davon hörte.

Der Roboter saß in der Schale mit Plätzchen auf dem Esstisch. Die Großmutter setzte sich an den Tisch. Sie hatte ihre Brille leider vergessen und konnte deshalb nicht so gut sehen. Sie machte es sich gemütlich, griff in eine Plätzchenschale, nahm sich das oberste Plätzchen und ….-VERBINDUNG-GETRENNT!