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[ Anna-Lena H., 9. Jahrgangsstufe, RSU Unterpfaffenhofen, veröffentlicht auf textspirit.de]
Siehst du wie die Sonne untergeht, mit ihr der Gedanke, der nun in den Sternen steht,
die Welt geht unter, sie versinkt, ich bin ein Teil von ihr, ich sitze drauf.
Der trockene Asphalt zerspringt, ein Reich tut sich vor mir auf.
Was mir die Angst nun nimmt: Ich bin froh, wenn es meine Gedanken sind.
Kennt ihr das, an manchen Tagen, da hat man so ein Gefühl im Magen…
Kann man ja nicht sagen, kann man ja nicht wagen, doch wenn sie einen plagen, dann haben sie das Sagen.
Doch es sind nur meine Gedanken
Was hab ich gerade gemacht, ich habs doch nur gedacht?!
Immer mehr Info wird reingetragen Doch ich verstehe nicht was sie sagen.
Wenn die Worte zu schwimmen beginnen Kann der Ton nicht mehr klingen.
Die Leere, die nicht satt wird, quillt aus meinem Kopf raus Ich drücke auf den Knopf: Kopf aus.
Kann man ja nicht sagen, kann man ja nicht wagen, doch wenn sie einen plagen, dann haben sie das Sagen.
Doch es sind nur meine Gedanken
Was hab ich gerade gemacht, ich habs doch nur gedacht?!
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